Mittwoch, 15. November 2017

unser Spanienurlaub

Wir sind schon lange wieder im Alltag angekommen. Aber ich möchte euch noch unbedingt von unserm Spanien Aufenthalt erzählen. Niklas durfte im Oktober nochmals zur Delfintherapie nach Benidorm. Wir sind bereits nach zwei Jahren noch einmal geflogen, weil Anika nächstes Jahr schon Schulkind ist. Somit werden solche Aufenthalte in Zukunft außerhalb der Sommerferien für uns als Familie nicht mehr möglich sein. 

Die Flüge gingen auch diesmal nicht direkt. Wir hatten wieder jeweils einen Zwischenstopp. Bei unserer zweiten Flugreise nahmen wir vieles schon leichter. Dennoch: mit einem Rollstuhl zu fliegen, das ganze Gepäck das Niklas braucht, der Autositz der im Flieger benötigt wird.... das alles ist ordentlich viel Schlepperei und recht mühsam. Dazu kommen natürlich auch die pflegerischen Tätigkeiten. Niklas muss gewickelt, sondiert werden. Da geht man nicht einfach im Flieger auf WC. In solchen Situationen bin ich heilfroh, dass Michael und ich schon ein absolut eingespieltes Team sind. Es hat alles reibungslos funktioniert. 



Gleich war für uns klar: Wenn wir nochmals fliegen, dann hängen wir ein paar Tage Urlaub an die Therapietage dran. Grundsätzlich waren die Tage, an denen Niklas mit den Delfinen geschwommen ist für uns alle sehr eindrucksvoll und mehr als nur ein bisschen Auszeit vom Alltag. Aber für Niklas war es durchaus anstrengend. So viele neue Eindrücke machen ihn schnell müde. Aber Niklas war die ganze Zeit über richtig gut drauf. Der letzte Therapietag war am Samstag. Dann gab es noch drei volle Tage einfach Urlaub für uns alle. Wir sind immer wieder an den Strand gefahren. Sind an der Promenade von Calpe entlang spaziert, hatten zwischendurch tolles Badewetter. Und wir waren gut Essen. Niklas war ganz begeistert von der katalanischen Creme :)


 

 


Gewohnt haben wir – anders als beim letzten Mal – nicht direkt in Benidorm wo die Therapie stattgefunden hat. Benidorm war uns dann doch zu touristisch und zu laut. Deshalb wohnten wir diesmal in Calpe. Calpe ist ein echt netter Ort. Nein. Eine Kleinstadt an der Costa Blanca. Nicht ganz so voll wie Benidorm. Wir waren in der Nebensaison. Das macht es sicher gemütlicher. Im Sommer wird auch Calpe sehr überrannt sein, vermute ich. Michaels Schwester war bei der Reise mit von der Partie. Wir brauchten also mehr Platz und haben kurzerhand ein Ferienhaus gemietet. Das war absolut herrlich. Nahe einem Naturschutzgebiet – weit ab von Lärm und Hektik. (Dafür durfte Michael jeden Tag mit dem großen Mietauto eine aufregende Serpentinenstrecke fahren). Das allerbeste an dem Quartier war definitiv der herrliche Ausblick, den wir von der Terrasse aus hatten: 



Der Felsen ist übrigens der Ifach (Peñón de Ifach). 
Wir haben Calpe genossen und uns hauptsächlich dort aufgehalten. Aber wir waren auch in La Nucia. Ein nettes Dorf, in dem man als Tourist schon auffällt. 


Und einen Tag gings auch nach Altea. Besonders beeindruckt hat uns der Leuchtturm von Albir. 


Nicht selten wurden wir schon überrascht von „kinderwagentauglichen“ Wanderwegen oder „befestigten Straßen“ die dann alles andere als familienfreundlich waren. Von barrierefrei möchte ich da ja garnicht reden. Diese Strecke zum Leuchtturm war einfach herrlich. Wunderbarbarer Ausblick, fester Weg, keine starken Steigungen. 



Besonders schön war, das wir die Tante Coni mit hatten. Vor allem die Kinder haben das sehr genossen. 



Hier schaut der Papa ein bisserl fertig aus. (Die Nächte waren auch in Spanien nicht wirklich erholsam für uns) Ich mag das Foto trotzdem sehr gerne. An diesem Morgen gings ab nach Hause. Kurz vor Abfahrt haben wir noch gemeinsam den letzten Sonnenaufgang in Calpe bestaunt. 



So, und eins muss ich noch zeigen: 
wir hatten wieder einen Regenbogen im Urlaub. Das sind ganz besondere Momente. 



Ach,.... so schnell geht so ein Urlaub vorbei....
So, genug gezeigt. Morgen hab ich mal einen ruhigen Nachmittag mit beiden Kids. Auf den freue ich mich schon. Habt eine gute Woche!

Dienstag, 31. Oktober 2017

Delfintherapie - Niklas durfte noch einmal

Mittlerweile sind wir schon seit einer Woche wieder zurück aus Spanien. Und noch immer hat mich der Alltag nicht ganz wieder. Aber ein kurzer Bericht muss nun auf jeden Fall sein. Niklas durfte noch einmal zur Delfin-assistierten Therapie nach Mundomar. Im Mai 2015 waren wir ja schon einmal in Benidorm. HIER der Bericht von damals. Wir sind so froh, dass wir noch einmal angefragt haben bei Birgit und Branko.

Es war wieder ein unglaublich schöne Zeit. Diesmal wussten wir ja, was uns erwartet. Das macht vieles einfacher. Man muss sich nicht erst zurechtfinden in dem Gelände. Vieles war uns schon vertraut. Das tat gut. Niklas war gerüstet mit einem guten Neoprenanzug. Wir hatten eine Schwimmbrille mit und immer Augentropfen parat (das Meerwasser macht unsrem Burschen immer etwas zu schaffen). 

Niklas badet seit der letzten Therapie (Mai 2015) immer mit Delfingesängen. Wir haben oft unser Fotoalbum angeschaut oder Videos geguckt. Und trotzdem konnten wir nicht abschätzen, ob sich Niklas an diese Zeit gut erinnert. 

Gleich am ersten Tag war klar: Der Bursche weiß, was auf ihn zukommt. Niklas war super gut gelaunt. Hat grinsend den Neoprenanzug angezogen bekommen und wollte gleich ins Wasser.



Wir hatten Glück mit dem Wetter. Und die Wassertemperaturen sind im Oktober auch angenehmer als im Mai. Es waren allgemein viel weniger Besucher im Park. Auch das fanden wir sehr gemütlich.


Niklas war richtig aufmerksam. Neugierig. Manchmal hat er nur gelauscht und sich treiben lassen. 

 

Und wenn - vor allem die Jungs - ordentlich Gas gegeben haben, dann hat sich richtig was getan im Becken. Für Gaudi ist unser Großer immer zu haben! Da macht´s dann auch überhaupt nichts, dass mit Salzwasser gespritzt wird ;) 




Einmal wurde sogar der Papa zum Ballspielen aufgefordert.


In diesen sechs Tagen waren viele Gänsehaut-Momente dabei und etliche Situationen in denen wir herzhaft gelacht haben. Wir haben gestaunt und Niklas voller Stolz zugeschaut. Er ist viel reifer als noch vor zwei Jahren. Das wird einem meistens dann bewusst, wenn man genügend Zeit hat und einfach nur von Außen beobachtet. Diese Minuten sind Gold wert. Vor allem aber haben wir uns unglaublich gefreut für Niklas, dass er diese Möglichkeit bekommen hat. Ich bin mir sicher, das sind Momente, die sich Niklas ganz, ganz fest bewahren wird. 



Ich bin noch dabei, unsre ganzen Bilder zu sortieren. Aber klar, ich zeige auch gerne welche von dem restlichen "Urlaub". Diesmal haben wir nämlich ganze vier Tage dran gehängt und das Meer genossen. 

Sonntag, 24. September 2017

Und? auch was gearbeitet?

Schaut gemütlich aus, oder? 


ja, die Wochenenden.

Aber unter der Woche hat Niklas wieder fleißig trainiert. Eigentlich ist unser Großer schon seit einer guten Woche wieder zu Hause. Drei Wochen Rehabilitation hat er wieder toll gemeistert. Gearbeitet wurde an seinen bekannten Schwächen. Es wurde vor allem sein Rücken trainiert, die Wahrnehmung seiner rechten Körperhälfte - besonders seiner rechten Hand gefördert. Wir haben besprochen, wie Niklas bei der Pflege auch aktiv mithelfen kann. Das wird ja mit zunehmendem Gewicht immer mehr Thema für uns. Niklas durfte einen Armtrainer ausprobieren. Hierbei wurde die Arm- und Schultermuskulatur passiv durchbewegt. Das wäre ganz wichtig, weil er seinen rechten Arm nicht ausreichend bewegt. Wir hättens nicht gedacht, aber dieses Training hat er ganz gut toleriert. Die Verordnung für das "Zubehör" für unsren Motomed haben wir hier jetzt liegen. Mal schauen, was die Krankenkasse dazu sagt.

Tips gabs auch seitens der Logopädin. Vor allem was die unterstützte Kommunikation angeht. Niklas verlässt sich schon sehr darauf, dass wir alle ohnehin wissen, was er möchte. Er hat ein recht gutes Sprachverständnis. Bejaht (mit Geste) sofort Dinge, die er unbedingt möchte. Ein "Nein" kommt wesentlich seltener. Da wird dann oftmals gar nicht reagiert (ok. ähnlich wie bei der kleinen Schwester, die ich gefühlt auch 1000 Mal was fragen muss bevor ich eine Antwort bekomme...) Obwohl man sich auf die Antworten von Niklas immer öfter "verlassen" kann. So hat er mir an einem Nachmittag auf die Frage: Gehen wir Schwimmen? Eindeutig eine Absage erteilt. Ich konnt´s nicht glauben, wo er doch sonst so gerne im Wasser ist und bin trotzdem ins Hallenbad. Keine fünf Minuten im Wasser war er so grantig und hat nur raus wollen. Das hätt ich mir sparen können, hätt ich seiner Antwort mehr glauben geschenkt. Das ist gar nicht so einfach und auch für uns ein Lernprozess.

Niklas hat wie gewohnt total brav bei den Therapien mitgemacht. Er mag es gefördert zu werden. (Die Sommerferien waren in der zweiten Hälfte schon mächtig öd) Und er hatte wieder seine bekannten Therapeuten. Das ist natürlich perfekt. Da ist einfach schon eine Vertrauensbasis da. Für Kind und Eltern.

Mittlerweile hat Niklas schon seine erste Schulwoche hinter sich und auch da ist wieder eine Routine eingekehrt. Wenn man bei unsrem Alltag von Routine sprechen kann.... Niklas hat sich schon gefreut auf die Schule. Ich übrigens auch :) Endlich mal etwas Luft am Vormittag. Genug Papierkram liegt hier. Viel Pflicht - aber auch schöne Erledigungen... ... in einem Monat gehts nach Spanien. Da darf Niklas nochmals zur Delfintherapie.


Montag, 4. September 2017

mal ohne Niklas

Niklas ist seit 24. August auf Reha in der Südoststeiermark. Und unser Alltag ist damit wieder komplett auf den Kopf gestellt. Die Familie ist unter der Woche getrennt. Wir pendeln an den Wochenenden immer in die Steiermark – dazwischen bin ich oder eben Michael arbeiten. Wir haben alles recht gut organisiert. Aber ganz ehrlich: das klappt nur mit Hilfe der Großeltern die wieder einmal ordentlich eingespannt werden.



Zur Zeit ist mein Mann mit Niklas in der Klinik und ich bin zu Hause bei Anika. Niklas genießt es total, dass er den Papa ganz alleine für sich hat. Beim Wegfahren voriges Wochenende hat er gegrinst wie ein Weltmeister. Und tschüss Mädels!  

Ich hätt mir so viel vorgenommen für die Tage an denen ich mit Anika alleine zu Hause bin. Abzüglich meiner Arbeitstage bleibt da aber gar nicht mehr viel Zeit. Aber ich genieße die Tage mit Anika total. Wir unternehmen viel oder knotzen gemeinsam unter einer Decke und sehen Tinkerbell. Herrlich! (dazwischen wird auch gezickt und gestritten.... so ganz ohne geht´s nämlich sehr selten hier). Eigentlich wollte ich mir auch genug Zeit zum Bloggen nehmen. Allerdings ist unsre kleine Dame damit nicht wirklich einverstanden. Somit bleibts bei dem relativ kurzen Zwischenbericht. 

Es ist ganz komisch ohne unsren Großen. Ich muss an keine Medikamente denken. Muss nicht Heben, nicht Tragen, nicht Wickeln,.... Muss keine Taschen packen, wenn wir mal kurz wo hinfahren. Ich kann durchschlafen und vor allem: ausschlafen! Es fallen so viele Verpflichtungen weg. Das fühlt sich einerseits richtig gut an andererseits tut es aber auch weh zu spüren, dass es so viel leichter sein könnte...... 

Trotz allem: ich vermisse Niklas sehr. Dieses schelmische Grinsen, das trotzige "Ähhh" oder einfach das beharrliche Zeigen: "bitte halt mich".... Ach,.... Niklas bremst so sehr den Alltag ein. Ungefragt muss man einen Gang zurück schalten. Mit ihm erlebe ich unzählige Momente in denen ich ganz deutlich spüre: genau SO ist es gut. 

Ab Freitag sind wir wieder gemeinsam in der Klinik. Ich mache den Rest der Reha Zeit mit Niklas. Und darauf freu ich mich schon sehr!  


Samstag, 12. August 2017

12 von 12 im August

Oft schaffe ich es nicht, bei 12 von 12 mitzumachen. Meistens klappt es zeitlich einfach nicht. Aber heute gibts wieder Bilder von unsrem Alltag. 12 insgesamt vom heutigen Tag. Eins gleich vorweg: Ziemlich unspektakulär unser Tag heute..... 

12 Fotos vom 12. August 2017

Niklas hatte eine richtig schlechte Nacht. War schon um kurz nach drei! Uhr wach und hat nicht mehr verschlafen. Sein Muskeltonus war ordentlich hoch, vielleicht war das der Grund. Bei der Aufwachzeit war Disco um 07:30 Uhr morgens im Bad deshalb auch völlig ok....


Das Badezimmer ist Niklas gerade am Liebsten. Und am Besten: Tür zu, Licht aus, Musik und Discolicht an. So ist der Herr zufrieden :) 


Danach gabs Entspannungsprogramm. Vor allem um seine Beine zu lockern. Massage und Wärmekissen. 


Herrlich. Da genießt wer


Meine Brille ist kaputt. Auf den Ersatz warte ich mittlerweile fast zwei Monate. Nachdem ich keine Zweitbrille habe, verwende ich Kontaktlinsen. Ich bin wenig begeistert. 


Anika hat wieder ewig lange geschlafen. War auch nach mehrmaligen Versuchen nicht wach zu bekommen. Es sind doch Ferien! Aber kaum schaute Niklas Miffy war sie prompt in der Küche. 


Zu Mittag gabs Hühnerfleisch mit Spinat, Kokosmilch und Pinienkernen. Das ganze hab ich schon Morgens gekocht, weil wir am Vormittag bei meiner Schwester und ihrer Familie waren. 


Nach dem Essen war ich dann kurz bei der Kosmetik. Dank der Wilma Oma klappte der Termin auch, obwohl Michael heute gearbeitet hat. 

Anika spielt gerade unglaublich gerne mit Lego. Die Duplosteine wurden von dem Kleinzeug abgelöst. Leider..... Ich bin ständig am Zusammensuchen. Dramen spielen sich ab, wenn Köpfe unter die Couch fallen. 


Ob die geliebte, nervige Ententröte besser ist.... naja - es hält sich gerade die Waage 


Später waren wir noch im Garten. In der Hängematte und dann Schaukeln. Unser Kater Monk (der letzte der von drei übrig ist...) hat alles vom Spielturm aus beobachtet. 



Tja, und jetzt sollte ich noch die ganzen Äpfel im Garten einsammeln. Wir hatten hier von Donnerstag auf Freitag ein ordentliches Unwetter. Sturmböen und starker Regen haben die meisten (unreifen) Äpfel vom Baum gerissen. Große Schäden im gesamten Burgenland und andren Bundesländern. Wir blieben hier verschont. Welch ein Glück! 


Das wars auch schon von heute. Jetzt einmal Kids Schlaf-fertig machen und dann.... selbst schlafen gehen wär wohl das vernünftigste. 

Und ihr? Was habt ihr denn so gemacht heute?

Ach, und mehr Bilder von 12 von 12 findet ihr wie immer bei Caro

Freitag, 4. August 2017

was, dir ist fad?!

Als Kind hab ich schnell überrissen: sag in den Ferien deinen Eltern NIEMALS, dir ist fad. Spätestens dann, kam nämlich die Idee: "Dann hilf doch mit bei der Landwirtschaft, oder im Garten oder im Haushalt...."  

Ich fand das die meiste Zeit nicht prickelnd. Machen mussten wir´s dennoch (keineswegs hat´s uns geschadet. Das kann ich jetzt natürlich zugeben...) 

Mithelfen ist schon gut und wichtig. Das machen auch unsre zwei. Auch der Niklas: 


Noch vor einem Jahr hat das kaum geklappt. Wir sind wirklich mächtig stolz auf unsern Burschen! Weil er nun ganz offensichtlich den Ablauf begreift. Das sind kleine Schritte die schleichend kommen. Aber für Niklas bedeutet eine solche Weiterentwicklung mehr Möglichkeiten. Und das ist großartig!

Niklas ist ganz stolz, dass er mithelfen darf. Keramik durch die Küche chauffieren zu lassen trau ich mich zugegebenermaßen trotzdem nicht. Denn den Unterschied zwischen zerbrechlich und das-hält-einen-Sturz-aus kennt Niklas so überhaupt nicht. Außerdem fehlt zum Festhalten der Sachen die Greiffunktion der rechen Hand. Daran arbeiten wir noch.

Was noch ausbaufähig wäre ist die Motivation. Die lässt nämlich sehr schnell nach. Das ist bei der kleinen Schwester aber nicht anders. Ok, es gibt sicher spannenderes als Geschirr ausräumen. Das geb ich zu. 

Wenig später darf die Mama den Geschirrspüler nämlich alleine ausräumen. Von Langeweile fehlt dann ganz plötzlich jede Spur :) 


Donnerstag, 20. Juli 2017

mitten in den Ferien

Familie Kainz ist mitten in den Sommerferien.... 



... und ich komm nicht zum bloggen....

Lass aber liebe Grüße hier für euch!

Sonntag, 9. Juli 2017

Radtour

Letzten Sonntag hatten wir ausnahmsweise mal gar nichts vor. Deshalb sind wir am Vormittag ganz spontan eine Runde mit dem Rad gefahren. Das machen wir jetzt öfter. Ich liebe solche Tage!



Die Anika hat zum 5. Geburtstag ein neues, größeres Fahrrad bekommen. Ohne Stützräder. Und obwohl unsre „Kleine“ davor doch etwas Bammel hatte - nach kurzer Zeit hat´s schon richtig gut geklappt – ganz ohne Hilfe. Klar, braucht es jetzt noch viel Übung - vor allem beim Lenken. Aber ganz stolz war die Dame - wir natürlich auch! Wieder ein neuer Meilenstein für Anika. Es ist so schön zu erleben, wie Ihre Entwicklung rast. Wie schnell sie so nebenbei alles lernt. Anika ist sehr emotional. Das ist so ziemlich das Einzige womit sie sich wirklich schwer tut. Wenn etwas nicht nach Ihrem Kopf geht dann gibt’s ein Spektakel. Auch das beherrscht sie nämlich perfekt.


Früher wurde ich im Bekanntenkreis oft gefragt, wie sich Niklas so macht. Was sich denn so tut in seiner Entwicklung. Das passiert heute nur mehr sehr selten. Zu unscheinbar sind seine Entwicklungsschritte. Schnürsenkel binden, Radfahren, den eigenen Namen schreiben. Das ist schlichtweg unerreichbar für ihn. Ich komme damit gut klar. Auch wenn ich mir natürlich mehr für meinen Sohn wünschen würde. Aber: Es tut sich noch immer etwas. Niklas wird definitiv reifer. Versteht gängige Alltags Abläufe viel besser und macht mit. Das ist vor allem jetzt in den Ferien sehr hilfreich. Denn unser Bursche ist es gewohnt gefordert zu werden. Da kann ein Tag zu Hause schnell langweilig werden. Nach wie vor spielt Niklas liebend gerne mit seinen Autos und anderen Blink-blink-Kleinkindspielzeugen. Oft frag ich mich, ob es gut ist, ihn noch immer solche Dinge zu geben. Andererseits ist´s einfach so, dass er mit vielen andren Spielsachen nichts anfangen kann. Und da gehts definitiv nicht nur darum, dass er durch seine motorischen Einschränkungen bei fast allem Unterstützung braucht.



Fernsehen, Computer spielen und das Tablet - das wären im Moment seine liebsten Ferienbeschäftigungen.  An sich ja ziemlich altersgemäß die Vorlieben. Auch wenn seine Sendungen und Apps völlig andere sind und 10jährige sonst keinesfalls mehr Kikaninchen oder Miffy schauen. Die Anika findet das natürlich super und verbündet sich da gleich mit dem großen Bruder. Ich mag das so sehr, wenn unsere Kinder mal einen gemeinsamen Nenner finden.

Eins geht noch sehr gut: Eine Radtour. Gemeinsam Rad fahren und beim Bach stehen bleiben. Dort haben beide Kinder Spaß. Niklas beim Steine werfen, Anika beim Damm bauen und Schatz vergraben.





Ahhhh... das wird meine liebste Ferienbeschäftigung. Das seh ich schon :) Habt einen guten Wochenstart.